Warum du als 1958 Geborener nicht zu früh in Rente gehen solltest – Ein Ratgeber

Hallo! Wenn du 1958 geboren bist, dann bist du bestimmt schon gespannt, wann du in Rente gehen kannst. Hier findest du die Antwort und ein paar weitere Informationen zu diesem Thema. Lass uns loslegen!

Das hängt davon ab, in welchem Land du lebst. In Deutschland kannst du mit 63 Jahren in Rente gehen, wenn du 1958 geboren bist. Wenn du noch länger arbeiten möchtest, kannst du auch bis zu 67 Jahren arbeiten. Vielleicht hast du aber auch schon ein bisschen länger gearbeitet und kannst früher in Rente gehen. Es lohnt sich also, deine Renteninformationen zu überprüfen.

Erreiche die Altersgrenze mit 66/67 Jahren – Beschäftigung von Rentnern

Du, die im Jahr 1958 geboren wurden, erreichen die Altersgrenze mit 66 Jahren. Für alle Jahrgänge, die ab 1964 geboren sind, liegt die Altersgrenze bei 67 Jahren. Wenn Du mehr über die Beschäftigung von Rentnern und Pensionären erfahren möchtest, kannst Du unser Beratungsblatt „Beschäftigung von Rentnern“ (PDF, 190 kB) auf unserer Website herunterladen. Dort findest Du alle nötigen Informationen, die Dich bei Deiner Entscheidung unterstützen.

Ab 2024: Altersgrenze für Rente je nach Geburtsjahrgang

Sind Sie Jahrgang 1956 oder jünger, können Sie ab 2024 in Rente gehen. Abhängig vom Geburtsjahrgang wird die Altersgrenze in 2-Monats-Schritten angehoben. Für Versicherte ab dem Geburtsjahrgang 1964 gilt dann eine Regelaltersgrenze von 67 Jahren. Ab dem Geburtsjahrgang 1957 beträgt die Altersgrenze beispielsweise 65 Jahre und 10 Monate. Für alle, die nach dem Jahrgang 1964 geboren sind, wird die Altersgrenze noch weiter angehoben und liegt dann bei 67 Jahren. Damit sind sie bis zu einem Alter von 67 Jahren versichert und können dann in Rente gehen.

Abschlagsfreiheit: Frühzeitig in Rente gehen ab 64 Jahren

Du hast viele Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und möchtest trotzdem frühzeitig in Rente gehen? Dann könntest du vielleicht von der Abschlagsfreiheit profitieren. Diese Möglichkeit ist vor allem für langjährig Versicherte gedacht, d.h. Personen, die mindestens 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben. Allerdings gilt dies nur für Personen, die zwischen 1953 und 1963 geboren sind. Wenn du also schon vor dem 65. Lebensjahr in Rente gehen möchtest, kannst du das in vielen Fällen ab dem 64. Lebensjahr tun, ohne dass du einen Abschlag in Kauf nehmen musst.

Abschlagsfreie Frührente: Wer 1958 Geboren ist, kann 2022 in Rente gehen

Ab dem Jahrgang 1953 erhöht sich das Zugangsalter für abschlagsfreie Frührente jeweils um zwei Monate pro Jahr. Das heißt, dass Personen, die im Jahr 1958 geboren sind, mindestens 45 Versicherungsjahre nachweisen müssen, um erst mit 64 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen zu können. Wer im Jahr 1958 geboren ist, kann somit frühestens im Jahr 2022 abschlagsfrei in Rente gehen. Allerdings ist es auch möglich, schon früher in Rente zu gehen, allerdings mit einem Abschlag auf die monatliche Rente.

 Rentenalter für jemanden, der 1958 geboren ist

Ab wann kannst du abschlagsfrei in Rente gehen? (58 Jahre geboren)

Allerdings gilt das nur, wenn du mindestens 45 Beitragsjahre nachweisen kannst.

Du fragst dich, wann du abschlagsfrei in Rente gehen kannst? Wenn du 1958 geboren bist, dann kannst du nach der Übersichtstabelle der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) im Jahr 2024 mit 66 Jahren abschlagsfrei deinen Ruhestand genießen. Allerdings musst du dafür 45 Jahre Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Wenn dies nicht der Fall ist, kannst du trotzdem schon früher in Rente gehen, allerdings mit einem Abschlag. Wenn du deine gesetzlichen Ansprüche auf Rente erfahren möchtest, dann kannst du eine Renteninformation bei der Deutschen Rentenversicherung anfordern. Dort erhältst du einen Überblick über deine aktuellen Rentenansprüche.

Wann kann ich mit 45 Jahren Versicherungszeit in Rente gehen?

Grundsätzlich ist es möglich, dass Du mit 45 Jahren Versicherungszeit in Rente gehen kannst. Allerdings spielt Dein Geburtsjahr eine entscheidende Rolle. Wer vor 1953 geboren ist, hat die Möglichkeit, noch mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente zu gehen. Wenn Du nach 1953 geboren bist, musst Du länger arbeiten und erst mit 65 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen. Allerdings kannst Du bereits mit 63 Jahren in Rente gehen, allerdings werden Dir dann Abschläge auf die Rente berechnet.

Rente mit 63: 45 Beitragsjahre & Geburtsjahr 1952+

Du hast 45 Beitragsjahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt? Dann kannst Du mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen, wenn Du 1952 oder früher geboren bist. Für alle, die nach 1952 geboren sind, werden die Renteneintrittsalter schrittweise angehoben. Bis zum Geburtsjahrgang 1964 wird das Renteneintrittsalter schließlich auf 67 Jahre steigen. Wichtig ist, dass Du 45 Beitragsjahre erfüllst, denn nur dann kannst Du abschlagsfrei in Rente gehen.

Frührente: Mit 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente

Du hast vielleicht schon von der Frührente gehört und fragst Dich, wann Du in Rente gehen kannst? Mit 45 Beitragsjahren kannst Du abschlagsfrei, also ohne Rentenminderung, früher in Rente gehen. Wenn Du jedoch nur 35 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt hast, musst Du mit Einbußen rechnen. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen Du schon mit weniger als 45 Jahren in Frührente gehen kannst. Abhängig davon, wie alt Du bist, kannst Du bei einer bestimmten Anzahl von Beitragsjahren ebenfalls in Frührente gehen. Generell gilt, ab 63 Jahren kannst Du mit genügend Beitragsjahren in Rente gehen. Wenn Du vorher in Rente gehen willst, schaue Dir am besten einmal an, welche Regelungen für Dich gelten.

Abschlagsfrei in Rente: 45 Jahre Rentenversicherung reichen für 1957er

Du hast schon 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt? Dann hast du die Möglichkeit, bereits vor Erreichen der regulären Altersgrenze in Rente zu gehen. Besonders für Versicherte, die im Geburtsjahrgang 1957 geboren sind, gilt aktuell eine Altersgrenze von 63 Jahren und zehn Monaten, um abschlagsfrei in Rente zu gehen. Solltest du also noch keine 63 Jahre und zehn Monate alt sein, kannst du schon jetzt deine Rente beantragen. Dabei ist es wichtig, dass die 45 Jahre Beitragszahlungen nachgewiesen werden können.

Rentenwert steigt ab Juli 2023 in West- und Ostdeutschland gleichermaßen

Gute Nachrichten für alle Ruheständler: Der Rentenwert steigt zum 01. Juli 2023 in Westdeutschland um 4,39 Prozent und in den neuen Ländern um 5,86 Prozent. Damit sind alle Rentnerinnen und Rentner, egal ob sie in West- oder Ostdeutschland wohnen, künftig gleichermaßen von der Erhöhung betroffen. Das haben die Auswertungen des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund ergeben.

Dies bedeutet, dass die Altersvorsorge nun für alle Deutschen gleichermaßen attraktiv ist und ein finanzielles Auskommen im Rentenalter gesichert werden kann. Ab dem 01. Juli 2023 kannst du also von einer deutlich höheren Rente profitieren.

 Renteninformationen für Personen geboren 1958

Steuererhöhung für Pensionäre ab 2023 – 17% steuerfreie Rente

Ab Januar 2023 musst Du, wenn Du in den Ruhestand gehst, einen höheren Anteil Deiner Rente versteuern. Der steuerpflichtige Rentenanteil steigt von 82 auf 83 Prozent. Das bedeutet, dass nur 17 Prozent Deiner ersten vollen Bruttojahresrente steuerfrei bleiben. Allerdings gilt dies nur für diejenigen, die erst ab 2023 in den Ruhestand gehen. Bei Bestandsrenten bleibt der festgesetzte steuerfreie Rentenbetrag bestehen. Auch wenn sich dadurch Dein Nettoeinkommen verringert, solltest Du die Vorteile in Betracht ziehen, die aus der Rente resultieren. Diese sind nämlich, dass Du keine Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen musst und dass Du nicht mehr sozialversicherungspflichtig bist.

Zusatzbeitrag für Millionen Rentner steigt zum 01.03.2023 um 0,3%

03.2023.

Ab dem 01.03.2023 steigt der Zusatzbeitrag für Millionen gesetzlich Krankenversicherter Rentnerinnen und Rentner bundesweit um durchschnittlich 0,3 % auf 1,6 Prozent. Dadurch können sich für viele Millionen Rentner die monatlichen Auszahlbeträge leider verschlechtern. Betroffen sind auch diejenigen, die eine private Zusatzversicherung haben, da die Beiträge in diesem Fall ebenfalls angehoben werden. Damit müssen viele Rentnerinnen und Rentner mit steigenden Kosten für ihre Krankenversicherung rechnen. Eine gute Vorsorge kann hier helfen, um die finanziellen Belastungen zu reduzieren.

Frühe Rente? Überlege dir genau, was du für deine Zukunft willst!

Du solltest unbedingt genau überlegen, ob du vorzeitig in Rente gehen möchtest. Für jeden Monat, den du früher aufhörst zu arbeiten, reduziert sich deine Rente um 0,3 Prozent und das dauerhaft. Fühlst du dich noch fit und hast Lust weiterzuarbeiten, kann das deiner Rente zugutekommen. Denn je länger du arbeitest, desto höher ist deine Rente. Überlege dir also gut, ob du früher in Rente gehen möchtest oder ob du lieber noch etwas mehr arbeitest, um deine Rente zu maximieren.

Anspruch auf Zuschlag für 33-35 Jahre Rentenbeiträge

Du hast 33 bis 35 Jahre in die gesetzliche Rente eingezahlt? Dann hast Du Anspruch auf einen Zuschlag. Dieser beträgt bei 33 Jahren 40 Prozent und erhöht sich gleichmäßig bis zu 80 Prozent. Der Zuschlag wird anhand des sogenannten Begrenzungswertes berechnet. Er setzt sich aus dem Entgeltpunkt, welcher 0,4 beträgt, und dem Durchschnittsverdienst zusammen. Bei 35 Jahren und mehr Grundrentenzeiten erhöht sich der Begrenzungswert auf 0,8 Entgeltpunkte. So hast Du Anspruch auf eine angemessene Rente.

Erhöhe Deine Rente: Einzahlungen, Mindestrente & Zusatzversicherungen

Die Höhe Deiner Rente hängt nicht nur von den Einzahlungen in den letzten Arbeitsjahren ab, sondern resultiert vor allem aus Deinem gesamten Versicherungsleben. Wenn Du in den Jahren vor Deiner Rente am meisten verdient hast, kannst Du davon ausgehen, dass Deine Rente einen besonders hohen Zuwachs erfährt. Ein wichtiger Faktor ist auch die Mindestrente, die jeder beziehen kann. Diese beträgt in Deutschland derzeit 937,50 Euro pro Monat. Wer mehr als 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, kann mit einer höheren Rente rechnen. Zudem kannst Du durch Zusatzversicherungen Deine Rente aufstocken.

Bei 1500 Euro Bruttorente: Sozialversicherungsbeiträge beachten!

Du als Versicherter mit Kind musst bei einer Bruttorente von 1500 Euro leider mit Abzügen rechnen. Die Sozialversicherungsbeiträge machen hier einen Großteil der Abzüge aus. Genauer gesagt sind dies 167,25 Euro, die von deiner Bruttorente abgezogen werden. Am Ende bleiben dir dann 1332,75 Euro. Es lohnt sich also, einen Blick auf die Beitragsbelastungen zu werfen und gegebenenfalls die Beitragsbelastungen zu optimieren.

Frühzeitig in Rente gehen: Regeln, Abschläge und Berater

Du möchtest vielleicht früher als geplant in Rente gehen? Wenn du das tun möchtest, kannst du mit 63 Jahren aufhören zu arbeiten – aber du musst dafür die Abschläge von 3,6 Prozent pro Jahr hinnehmen. Wenn du die Abschläge vermeiden möchtest, müsstest du auf 45 Beitragsjahre kommen. Auf jeden Fall solltest du vorher einen Berater aufsuchen, der dich über die exakten Bedingungen aufklärt. Mit ihm kannst du auch herausfinden, wie hoch deine Rentenabschläge sein werden und wie viel du dann letztendlich monatlich erhalten wirst.

Ab 65. Lebensjahr in Rente – Ausnahme: 01. Januar 1957

Lebensjahres.

Ab dem Jahr 2023 erreichen die Geburtsjahrgänge ab dem 01. Januar 1957 grundsätzlich das reguläre Rentenalter. Falls Du in diesem Jahrgang geboren bist, kannst Du also ab Deinem 65. Geburtstag in Rente gehen. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Wer am 01. Januar 1957 geboren ist, kann bereits ab dem 01. Dezember 2022 in Rente gehen, also vor dem Jahr 2023. Das bedeutet, dass Du bereits mit Vollendung des 65. Lebensjahrs in den Ruhestand gehen kannst. Falls Du Fragen zu Deiner Rente hast, kannst Du Dich an Deinen Rentenversicherungsträger wenden.

Grundsicherung: Rente ohne Arbeit in Deutschland möglich?

Stimmt es wirklich, dass man ohne zu arbeiten keine Rente bekommt? Ja, im Grunde genommen ist das so. Aber im Sozialstaat Deutschland kümmern wir uns darum, dass niemand ins Bodenlose gestürzt wird, deshalb gibt es die Grundsicherung. Diese sichert einem ein Mindesteinkommen, damit man über die Runden kommt. Auch Menschen, die nie gearbeitet haben, können davon profitieren. So wird sichergestellt, dass niemand auf der Straße landet, sondern ein menschenwürdiges Leben führen kann.

Krankengeld: Pflichtbeitragszeit erhalten bei Erkrankung

Du hast eine Erkrankung und kannst deiner Arbeit nicht mehr nachgehen? Dann hast du vielleicht Anspruch auf Krankengeld als Sozialleistung. Dieses steht dir zu, wenn du vor deinem regulären Renteneintritt krank wirst. Es ermöglicht es dir, in die Rente mit einer Pflichtbeitragszeit reinzurutschen, die Anrechnung findet sich dann in deinem Rentenbescheid wieder. Solltest du deinen Erkrankungszeitraum in mehreren Versicherungszeiten unterteilt haben, dann wird dein Krankengeld auf deine Pflichtbeitragszeiten angerechnet, ebenfalls in deinem Rentenbescheid ersichtlich.

Fazit

Du kannst mit 63 Jahren in Rente gehen, wenn du 1958 geboren bist. Allerdings kannst du auch schon früher in Rente gehen, wenn du eine kürzere Wartezeit in Kauf nimmst. Es gibt auch die Möglichkeit, später in Rente zu gehen und dafür einen höheren Rentenanspruch zu bekommen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, empfehle ich dir, dich an einen Rentenberater zu wenden.

Die meisten Menschen, die 1958 geboren wurden, werden wahrscheinlich 2028 in Rente gehen. Es ist also noch ein langer Weg, aber es lohnt sich, denn bald kannst du die Freiheit genießen, die die Pensionierung mit sich bringt!

Schreibe einen Kommentar