63 Jahre alt & abschlagsfrei in Rente: Alles, was du wissen musst

Du hast mit 63 Jahren die Möglichkeit, abschlagsfrei in Rente zu gehen. Aber wann genau kannst du das machen? In diesem Artikel gehen wir der Frage auf den Grund und schauen uns an, was du beachten musst, um deinen Abschlagsfreien Ruhestand zu erreichen. Lass uns gemeinsam herausfinden, wann du abschlagsfrei in Rente gehen kannst!

Du kannst mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen, wenn du mindestens 45 Jahre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt hast und dein gesetzlicher Rentenbeginn vor dem 01.01.2021 liegt. Wenn du jünger als 63 Jahre bist, kannst du mit einer Abschlagsberechnung in Rente gehen, wenn du mindestens 33 Jahre Beiträge eingezahlt hast.

Rente mit 63: 45 Jahre Versicherungszeit für früheren Renteneintritt

Nach 45 Jahren Versicherungszeit kannst Du grundsätzlich früher in Rente gehen. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte wird oft noch „Rente mit 63“ genannt, weil alle vor 1953 Geborenen ohne Abschläge ab 63 Jahren in Rente gehen konnten. Inzwischen sind die Regelaltersgrenzen für die Rente aber angepasst worden. Seit 2021 liegt die Regelaltersgrenze bei 65,5 Jahren. Wer vor 1953 geboren ist, profitiert aber immer noch von einem einmaligen Vorteil: Sie können schon mit 63 in Rente gehen, wenn Sie 45 Jahre versichert waren. Wenn Du noch länger gearbeitet hast, kannst Du sogar noch früher in Rente gehen. Für jedes weitere Jahr, in dem Du versichert warst, steigt die Rente um 0,3 Prozent.

Mit 63 Jahren in Rente gehen – 45 Jahre Einzahlungen notwendig

Du möchtest mit 63 Jahren in Rente gehen? Dann musst Du ein paar Voraussetzungen erfüllen. Seit dem 1. Juli 2014 kannst Du mit 63 Jahren in Rente gehen, wenn Du mindestens 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hast. Dieses Recht gilt für alle, die 1952 oder früher geboren wurden. Dabei musst Du keine Abschläge in Kauf nehmen. Somit kannst Du schon mit 63 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand gehen und Dir den Traum vom früheren Rentenbeginn erfüllen.

Frührente mit 45 Beitragsjahren – Kürzung der Rente möglich

Du hast schon so viele Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt, aber hast noch keine 63 erreicht? Dann kannst du trotzdem schon in Frührente gehen. Mit mindestens 45 Beitragsjahren kannst du abschlagsfrei – also ohne Rentenminderung – in Rente gehen. Dabei kannst du sogar noch früher als mit 63 Jahren in Rente gehen. Diese Regelung gilt für alle ab dem Jahr 2021, die mindestens 45 Beitragsjahre nachweisen können. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass die Rente bei vorzeitigem Eintritt in Rente später gekürzt wird. Bei einem früheren Eintritt in Rente müssen Arbeitnehmer mit einer Kürzung der Rente rechnen, die zwischen 4,2 und 5,5 Prozent pro Jahr liegt.

Abschlagfrei in Rente mit 65 oder 67 Jahren?

Ab dem Jahr 1964 Geborene haben damit die Möglichkeit, im Alter von 65 Jahren abschlagfrei in Rente zu gehen. Solltest Du jedoch nicht die 45 Beitragsjahre vorweisen können, dann kannst Du erst mit 67 Jahren abschlagfrei in den Ruhestand wechseln. Es lohnt sich also, die Beitragsjahre im Auge zu behalten, damit Du so früh wie möglich abschlagfrei in den Ruhestand gehen kannst.

 Rentenbeginn mit 63 Jahren abschlagsfrei

Früher in Rente – Voraussetzungen für Geborenen 1959

Du hast 45 Jahre gearbeitet und hast das 63. Lebensjahr erreicht? Glückwunsch, dann kannst du zwei Jahre vor deinem regulären Renteneintrittsalter in Rente gehen. Wenn du im Jahr 1959 geboren bist, musst du allerdings noch etwas länger warten, bis du 64 Jahre und zwei Monate alt bist und deine Rente abschlagsfrei bekommst. Aber dann kannst du dich endlich entspannen und deinen verdienten Ruhestand genießen.

Abschlagsfreie Rente schon mit 63: Infos für Geburtsjahrgänge vor 1964

Du hast die Möglichkeit, schon mit 63 Jahren in die abschlagsfreie Rente zu gehen – und das ganz ohne Abschläge, wenn du vor dem 1. Januar 1964 geboren bist. Allerdings musst du dann schon 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Wenn du zu den Geburtsjahrgängen vor 1953 gehörst, kannst du sogar ganz ohne Wartezeit in die abschlagsfreie Rente starten, wenn du das 63. Lebensjahr vollendet hast. Also überlege dir gut, ob sich ein früherer Rentenbeginn für dich lohnt!

Mit 63 Jahren in Rente – Mindestrente 45% letztes Nettoeinkommen

Du kannst also mit 63 Jahren in Rente gehen, aber du musst mit einem Abschlag in deinen Rentenleistungen rechnen. Die Mindestrente beträgt dann allerdings immer noch 45 Prozent des letzten Nettoeinkommens. Wenn du noch weiter arbeitest, kannst du die Rente durch Zuzahlungen erhöhen. Für jedes Kalenderjahr, in dem du mehr als die Mindestbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlst, erhöht sich deine Rente um 0,5 Prozent. Außerdem kannst du noch zusätzliche private Vorsorgeeinrichtungen nutzen, um deine Rente zu steigern.

Abschlagsfrei in Rente gehen mit 64 – Vorsorge für die Altersvorsorge

Du hast langjährig in die Rentenkasse eingezahlt und bist mindestens 45 Jahre alt? Dann hast du Glück, denn Menschen, die zwischen 1953 und 1963 geboren sind, können nun schon mit 64 abschlagsfrei in Rente gehen. Damit sind sie als Gruppe besonders privilegiert, wenn es um die Altersvorsorge geht. Diese Regelung gilt jedoch nur für diejenigen, die bereits eine lange Zeit in die Rentenkasse eingezahlt haben. Das heißt, dass Personen, die erst seit kurzem Beiträge leisten, nicht von dieser Regelung profitieren können. Daher ist es wichtig, dass du schon früh damit beginnst, für deine Altersvorsorge vorzusorgen, um später vom System profitieren zu können.

45 Jahre Beiträge zur Rentenversicherung? Jetzt früh in Rente!

Du hast 45 Jahre lange Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt? Na, das ist ja toll! Dann kannst du bereits vor Erreichen der regulären Altersgrenze abschlagsfrei in Rente gehen. Für Versicherte des Geburtsjahrgangs 1957 gilt für diese besondere Altersrente aktuell eine Altersgrenze von 63 Jahren und zehn Monaten. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, eine flexible Altersrente in Anspruch zu nehmen. Dies bedeutet, dass du dich schon eher als 63 Jahre und 10 Monate in Rente begeben kannst und trotzdem noch den vollen Rentenanspruch erhältst. So kannst du dein Leben ab dem gewünschten Alter genießen und einen stressfreien Ruhestand verbringen.

Vorzeitige Rente: Rechne genau und überlege abzuwägen

Du solltest auf jeden Fall unbedingt genau rechnen, wenn du überlegst, ob du früher als vorgesehen in Rente gehen möchtest. Denn für jeden Monat, den du vorzeitig deinen Job an den Nagel hängst, reduziert sich deine Rente um 0,3 Prozent und das auf Dauer. Wenn du dich also fit fühlst und noch länger arbeiten möchtest, kann das eine echte Erhöhung deiner Rente bedeuten. Es lohnt sich also, die Kosten und Nutzen gut abzuwägen!

 Ablauf abschlagsfreier Rente mit 63 Jahren

Berechne deine Rente: Wie dein gesamtes Versicherungsleben die Höhe beeinflusst

Bei der Berechnung der Rente spielt nicht nur das letzte Arbeitsjahr eine Rolle. Vielmehr wird die Höhe der Rente aus deinem gesamten Versicherungsleben ermittelt. Dabei ist es wichtig, dass du in den letzten Jahren vor der Rente viel verdient hast, denn dann hat deine Altersrente einen besonders hohen Zuwachs. Während deiner gesamten Arbeitszeit solltest du aber auf deine Einzahlungen achten, um eine möglichst hohe Rente zu erhalten. So kannst du dich optimal auf die Pension vorbereiten.

Erhalte 45 Jahre Einzahlungen: Wie viel Rente?

Du hast 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt und möchtest wissen, wie viel Rente du erhältst? Wenn du ein sogenannter „Eckrentner“ bist, kannst du mit einer Standardrente von 1620,90 Euro brutto rechnen. Nach Abzug der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung erhältst du 1442,60 Euro netto vor Steuern – und das jeden Monat! Es ist wichtig zu wissen, dass du deine Rente aufstocken kannst, indem du zusätzliche Beiträge in die Rentenversicherung einzahlst. So kannst du dir ein komfortableres Leben im Alter leisten.

Grundrente ab 2022: Zahlbetrag, Kriterien & mehr

Du hast bestimmt schon von der angekündigten Grundrente gehört. Ab dem Jahr 2022 soll sie eingeführt werden. Voraussetzung für die Grundrente sind mindestens 35 Beitragsjahre. Der Zahlbetrag liegt in diesem Fall zwischen 613,- € und 865,- €. Damit liegt er leider unter der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung inklusive Unterkunfts- und Heizkosten von aktuell 852,- € für Alleinstehende. Doch es gibt noch weitere Kriterien, die für die Zahlung der Grundrente relevant sind. Dazu gehören die Höhe der Einkünfte, aber auch das Vermögen. Wenn Du mehr über die Grundrente erfahren möchtest, kannst Du Dich auf verschiedenen Seiten informieren.

Private Altersvorsorge: Rentenpunkte kaufen & Vorteile nutzen

Du möchtest dir eine private Altersvorsorge aufbauen? In Deutschland kannst du dafür Rentenpunkte kaufen. Wenn du das möchtest, solltest Du mindestens 50 Jahre alt sein oder die Regelaltersgrenze noch nicht überschritten haben. Der Mindestbeitrag für den Erwerb von Rentenpunkten beträgt aktuell etwa 80 Euro im Monat, der Höchstbetrag liegt bei circa 1300 Euro pro Monat. Es kann sich für Dich lohnen, Rentenpunkte zu kaufen. Denn sie sorgen im Alter für eine zusätzliche finanzielle Unterstützung. Informiere Dich am besten ausführlich über die Vorteile, bevor Du Dich für eine Investition entscheidest.

Anspruch auf abschlagsfreie Rente trotz Arbeitslosigkeit?

Du hast dich vor deinem Renteneintritt arbeitslos gemeldet? Dann kann es sein, dass du deinen Anspruch auf die abschlagsfreie Rente verlierst. Wenn die letzten zwei Jahre vor deinem Renteneintritt statt Arbeitslosigkeit Arbeitslosengeld 1 (ALG 1) bezogen wurden, zählt dies nicht als anrechenbare Wartezeit. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Wenn du aufgrund der Insolvenz deines Arbeitgebers oder einer vollständigen Betriebsaufgabe arbeitslos geworden bist, zählt diese Zeit als Wartezeit. Unter Umständen kannst du also trotz Arbeitslosigkeit deinen Anspruch auf eine abschlagsfreie Rente behalten.

Individuelle Rentenberatung: Altersvorsorge planen und absichern

Mit dem 60. Geburtstag steht ein wichtiger Meilenstein im Leben an. Da ist es wichtig, sich Gedanken über die Zukunft zu machen und sich über die eigene Altersvorsorge zu informieren. Dafür bietet die Deutsche Rentenversicherung Bund ihren Versicherten eine kostenlose individuelle Rentenberatung. Damit kannst Du einen Überblick über Deine gesamte Altersvorsorge bekommen. Du erfährst, wie hoch Deine Rentenansprüche sind und wie Du diese durch weitere Beiträge oder Zuzahlungen noch erhöhen kannst. Zudem kannst Du Dich über Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge informieren. Also nimm Kontakt zu Deinem Rentenberater auf und lass Dich bei der Planung Deiner Altersvorsorge unterstützen.

Rente steigt ab Juli 2023: Gleicher Rentenwert für alle in Deutschland

Nach den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund wird die Rente ab dem 01. Juli 2023 in Westdeutschland um 4,39 Prozent und in den neuen Ländern um 5,86 Prozent ansteigen. Damit wird ein langersehnter Wunsch der Rentnerinnen und Rentner endlich in Erfüllung gehen: Alle erhalten den gleichen Rentenwert. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung gleicher Lebensbedingungen in ganz Deutschland. Auch die Entlastung der Rentner aus den neuen Bundesländern, die nach wie vor niedrigere Renten als ihre westdeutschen Kollegen erhalten, wird durch den Anstieg deutlich vergrößert. Dies wird eine längst überfällige Wertschätzung für die Rentnerinnen und Rentner aus den neuen Bundesländern bedeuten.

Neujahrskinder: Ab Januar 2023 kannst du in Rente gehen!

Januar 1957 geboren ist, kann schon am 1. Januar 2023 in Rente gehen.

Wenn du 1957 geboren bist, ist es an der Zeit, die Regelarbeitsrente in Anspruch zu nehmen. Ab 2023 kannst du ohne Abschläge in Rente gehen, wenn du mindestens fünf Jahre lang Beiträge in die Rentenkasse gezahlt hast und 66 Jahre alt bist. Das genaue Datum des Renten-Eintritts hängt dabei von deinem Geburtstag ab. Eine Ausnahme gibt es nur für Neujahrskinder: Wenn du am 1. Januar 1957 geboren bist, kannst du schon ab dem 1. Januar 2023 deine Rente beziehen. Es lohnt sich also, deine Rentenbeiträge rechtzeitig zu bezahlen, damit du ab 2023 deine finanzielle Unabhängigkeit genießen kannst.

63 Jahre in Rente gehen: Wechselt die Vorteile und Nachteile abwägen

Angenommen, Du möchtest zwei Jahre früher in Rente gehen, dann kannst Du mit gut 63 Jahren aufhören zu arbeiten. Allerdings musst Du dafür die Abschläge von 3,6 Prozent pro Jahr hinnehmen, wenn Du 35 Beitragsjahre erfüllt hast. Ohne Abschläge müsstest Du auf 45 Beitragsjahre kommen, um die volle Rente zu erhalten. Denk aber daran, dass eine allzu frühe Rente auch Nachteile hat: Deine Rente wird im Verhältnis zu einer späteren Rente deutlich geringer ausfallen. Deshalb lohnt es sich, die Vor- und Nachteile gut abzuwägen.

Leistungen der 58er-Regelung: Arbeitslosengeld & mehr

Du hast schon von der so genannten 58er-Regelung gehört? Die sah vor, dass Menschen, die das 58. Lebensjahr erreicht hatten, Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II unter bestimmten erleichterten Bedingungen beziehen konnten. Genauer gesagt konnten sie der Arbeitsagentur bzw. dem Jobcenter gegenüber erklären, dass sie dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen. Dadurch konnten sie einige Vorteile genießen: Sie mussten beispielsweise keine jüngeren Stellenbewerbern Konkurrenz machen und waren weniger verpflichtet, sich für bestimmte Stellen zu bewerben.

Fazit

Du kannst mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen, wenn du mindestens 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hast und dein gesetzliches Renteneintrittsalter erreicht hast. Es kommt aber auch darauf an, welchen Rentenart du hast und wie hoch dein Rentenanspruch ist. Wenn du mehr Informationen benötigst, kannst du dich jederzeit an deine Rentenversicherung wenden.

Du kannst ab 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen, wenn du mindestens 45 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hast. Du kannst aber auch schon früher in Rente gehen, wenn du Abschläge in Kauf nehmen möchtest. Informiere dich am besten rechtzeitig, damit du weißt, wann du in Rente gehen kannst.

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