Wie du herausfinden kannst, wann du regulär in Rente gehen kannst – 5 Tipps

Du hast schon einige Jahre in deinem Beruf gearbeitet und fragst dich, wann du regulär in Rente gehen kannst? Keine Sorge, in diesem Artikel erklären wir dir alles, was du darüber wissen musst. Hier erfährst du, wann du dein Renteneintrittsdatum erreichen kannst und welche verschiedenen Optionen es gibt, wenn du früher in Rente gehen möchtest. Also, lass uns anfangen!

Du kannst in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen regulär mit 63 Jahren in Rente gehen. Allerdings kannst Du auch schon mit 61 Jahren in Rente gehen, wenn Du mindestens 45 Beitragsjahre vorweisen kannst. Primär ist es jedoch wichtig, dass Du eine bestimmte Mindestaltergrenze erreicht hast.

Rente mit 60? 45 Jahre Einzahlung = Früherer Rentenbeginn

Du hast 45 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt? Dann kannst Du grundsätzlich früher in Rente gehen. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte wird noch immer als „Rente mit 63“ bezeichnet, obwohl alle vor 1953 Geborenen nun schon mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen können. Heutzutage kannst Du mit unterschiedlichen Anrechnungszeiten sogar schon mit 60 Jahren in Rente gehen. Allerdings wird dir dann die Rente gekürzt. Wenn du also nicht vorzeitig in Rente gehen möchtest, ist es sinnvoll, bis zur Regelaltersrente von 65 Jahren zu warten.

Vorgezogene Altersrente ab 63 oder 65 Jahren – 3 Optionen

Du bist 63 oder hast 1962 Geburtstag? Dann hast Du Anspruch auf eine vorgezogene Altersrente. Insgesamt stehen Dir drei Optionen zur Verfügung, die wir Dir hier gerne vorstellen möchten. Zunächst ist da die Regelaltersrente, bei der Du mit 65 Jahren in den Ruhestand gehen kannst. Für Dich als 1962er gilt, dass Du ab dem 1. Juli 2021 diese Möglichkeit in Anspruch nehmen kannst. Alternativ hast Du die Wahl zwischen einer abschlagsfreien Altersrente ab 63 Jahren, wenn Du 45 Beitragsjahre vorweisen kannst, oder der abschlagsfreien Altersrente ab 64 Jahren, wenn Du mindestens 35 Beitragsjahre nachweisen kannst. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, kannst Du Dir Deine Altersrente bequem ab dem 1. Januar 2022 beantragen.

Erhöhung der Altersgrenze für Rentenalter ab 1947

Ab dem Geburtsjahrgang 1947 erhöht sich die Altersgrenze für das Rentenalter schrittweise. Jedes Jahr steigt sie um einen Monat an, ab dem Jahr 2024 sogar um zwei Monate. Das bedeutet, dass Personen, die 1958 geboren sind, genau im Alter von 66 Jahren in den Ruhestand gehen können. Für alle Jahrgänge, die nach 1964 geboren wurden, liegt die Altersgrenze bei 67 Jahren. Dieser Plan ist Teil der Vereinbarungen zur Reform des deutschen Rentensystems und soll dafür sorgen, dass die Finanzierung für die Rente gesichert ist.

Abschlagsfrei in Rente gehen ab 63 Jahren

Du, die/der 1964 oder später geboren wurdest, kannst nach 45 Beitragsjahren und wenn Du das 65. Lebensjahr erreicht hast, abschlagsfrei in Rente gehen. Damit hast Du die Möglichkeit, schon zwei Jahre vor Erreichen der Regelaltersgrenze rentenberechtigt zu sein. Dies bedeutet, Du kannst schon mit 63 Jahren Dein Rentenkonto aufstocken und Deine Rente ohne Abschläge in Anspruch nehmen.

 Rentenalter in Deutschland

Rente mit 63 – Erfahre mehr über deine Möglichkeiten!

Du hast 45 Jahre gearbeitet und willst jetzt in Rente gehen? Dann hast du Glück, denn wenn du vor dem Jahr 1953 geboren bist, kannst du mit 63 Jahren ohne Abschläge in den Ruhestand gehen. Das nennt man umgangssprachlich „Rente mit 63“. Aber auch wenn du nicht in dem genannten Geburtsjahr geboren bist, kannst du früher in Rente gehen. Wie das funktioniert und worauf du dabei achten musst, erfährst du bei deiner Rentenversicherung. Sie berät dich auch gerne, welche weiteren Möglichkeiten es für dich gibt.

Wann kannst du abschlagsfrei in Rente gehen?

Du hast vielleicht gehört, dass man mit 60 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann, wenn man 45 Jahre lang erwerbstätig war. Leider ist das nicht ganz richtig. Tatsächlich ist das Rentenalter für Menschen, die im Jahr 1954 geboren wurden, 63 Jahre und vier Monate. Für alle, die nach 1954 geboren wurden, ist das Rentenalter sogar noch höher. Da die Lebenserwartung ständig steigt, wird das Rentenalter immer weiter angehoben, sodass du deine Rente vielleicht erst mit 67 oder 68 Jahren beziehen kannst. Dennoch ist es wichtig, frühzeitig auf deine Altersvorsorge zu achten, um später ein gutes Auskommen zu haben.

Kann ich mit 64 in Rente gehen? Ja!

Du fragst dich, ob du nach 45 Arbeitsjahren mit 64 in Rente gehen kannst? Die Antwort lautet ja. Du kannst entweder mit Abschlägen oder, sofern du zwischen 1953 und 1963 geboren bist, auch abschlagsfrei in Rente gehen. Sollte das nicht der Fall sein, kannst du erst ab 65 Jahren ganz in Rente gehen. Beachte aber, dass du dann nur noch eine begrenzte Anzahl an Beitragsjahren vorweisen musst, um deine volle Rente zu erhalten. Deswegen lohnt es sich, schon frühzeitig damit anzufangen, deine Beitragsjahre anzuhäufen. So kannst du später auch früher in Rente gehen.

Rente mit 63: Voraussetzungen prüfen und entspannte Momente genießen

Du möchtest in Rente gehen, aber du bist unsicher über die Voraussetzungen? Kein Problem! Seit dem 1. Juli 2014 gilt, dass diejenigen, die 1952 oder früher geboren sind, mit 63 Jahren in Rente gehen können, ohne dass es zu Abschlägen kommt. Dazu musst du mindestens 45 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Wenn du deine Rentenanträge rechtzeitig stellst, kannst du deinen Ruhestand schon mit 63 Jahren genießen. Es lohnt sich also, die Voraussetzungen zu überprüfen, damit du dir ein schönes Rentenalter sichern kannst.

Vorzeitrente mit 35 Beitragsjahren: Abzüge beachten!

Du hast nur 35 Beitragsjahre? Dann hast Du als sogenannter langjährig Versicherter trotzdem die Möglichkeit, die Rente mit 63 in Anspruch zu nehmen. Allerdings ist hier ein kleiner Haken: Für jeden Monat, den Du vorzeitig in Rente gehst, werden Dir 0,3 Prozent Deiner Rente abgezogen. Das heißt, je früher Du in Rente gehst, desto mehr musst Du auf Deine Rente verzichten. Bedenke das gut, bevor Du Vorzeitrente beantragst.

Frührente ab 63: Mindestens 45 Beitragsjahre ansparen!

Du hast schon einige Beitragsjahre angespart? Super! Dann könntest du schon ab 63 Jahren in Frührente gehen. Aber Achtung: Mindestens 45 Jahre musst du angespart haben, damit du ohne Abschläge in Rente gehen kannst. Solltest du nur 35 Jahre aufweisen, musst du leider mit Renteneinbußen rechnen. Es lohnt sich also, so lange wie möglich weiterhin Beitragsjahre anzusparen, um so eine längere Rentenphase zu erreichen.

Rente: Wann ist der reguläre Eintrittsalter?

Ab 50 Jahren: Flexi-Renten-Konzept ermöglicht früheren Ruhestand

Ab dem 1. Juli 2017 können Rentenversicherte die Abzüge, die mit dem frühzeitigen Rentenbeginn einhergehen, schon ab dem 50. Lebensjahr durch Sonderzahlungen ausgleichen. Bisher war die Grenze hierfür auf 55 Jahre festgelegt. Der Hintergrund für die Verschiebung der Altersgrenze ist das sogenannte Flexi-Renten-Konzept, das besonders älteren Arbeitnehmern mehr Flexibilität bei der Wahl ihres Renteneintrittsalters geben soll. Durch die neue Möglichkeit haben Rentner die Chance, früher in den Ruhestand zu gehen, ohne dabei auf eine höhere Rente verzichten zu müssen.

Wie Du Deine Rente erhöhst: Arbeite länger als 58 Jahre!

Du kannst mit 58 Jahren zwar in den Ruhestand gehen, aber normalerweise wirst Du noch keine Rente bekommen. Deine Rente wird erst nach einer bestimmten Zeit der Beitragszahlungen ausgezahlt. Wenn Du mit 58 Jahren aufhörst zu arbeiten, kann es sein, dass Du deutlich weniger Rente bekommst, als wenn Du länger arbeitest. Denn je mehr Jahre du beitragsfrei gezahlt hast, desto höher ist deine Rente. Wenn Du also mit 58 aufhörst, wirst Du erst mit 67 Jahren ein Drittel weniger Rente bekommen. Deswegen ist es ratsam, möglichst lange zu arbeiten, um deine Rente zu erhöhen.

Rente frühzeitig in Anspruch nehmen: Abschläge & Beitragsjahre beachten

Wenn Du vorzeitig in Rente gehen möchtest, musst Du die Abschläge in Kauf nehmen. Wenn Du also zwei Jahre früher als regulär in Rente gehen möchtest, musst Du mit Abschlägen von 3,6 Prozent pro Jahr rechnen. Die Regelung besagt, dass Du 35 Beitragsjahre vorweisen musst, um die Abschläge in Kauf nehmen zu können. Willst Du ohne Abschläge in Rente gehen, müsstest Du 45 Beitragsjahre vorweisen. Damit erhöht sich natürlich auch die Höhe der Rente, die Du bekommst.

In Rente gehen? Berechne genau, es lohnt sich!

Du solltest bei der Entscheidung, wann du in Rente gehst, unbedingt genau rechnen. Denn jeden Monat, den du früher in Rente gehst, reduziert sich deine Rente dauerhaft um 0,3 Prozent. Wenn du dich also fit genug fühlst, um noch länger zu arbeiten, kann das deiner Rente zugutekommen. Überlege dir also gut, ob du vielleicht noch einige Monate länger arbeiten möchtest.

Berechnung Deiner Rente: Einkommen, Versicherungsleben, Rentenzuwachs

Bei der Berechnung Deiner Rente spielt nicht nur Dein Einkommen in den letzten Jahren vor dem Ruhestand eine Rolle. Vielmehr berücksichtigt die Rentenversicherung Dein gesamtes Versicherungsleben. Dabei erhältst Du vor allem dann einen höheren Rentenzuwachs, wenn Du in den letzten Jahren vor Deiner Rente das höchste Einkommen erzielt hast. Allerdings solltest Du auch die zurückliegenden Jahre in Deine Berechnung einbeziehen, da sich auch hier ein positiver Einfluss auf Deine Rente auswirken kann.

Rente mit 70 Jahren: Nicht in naher Zukunft in Sicht

Du musst Dich wohl bis ins hohe Alter auf deine Rente freuen. Nach den Berechnungen der Bundesbank müssen sich diejenigen, die 1974 geboren wurden, als Erstes auf eine Rente mit 70 Jahren einstellen. Für alle, die 2001 geboren wurden, bedeutet das sogar eine Rente erst mit 69 Jahren und somit ein Renteneintritt im Jahr 2070. Damit ist klar, dass eine Rente mit 70 Jahren in naher Zukunft nicht in Sicht ist. Für Dich heißt das also: Nicht aufs Rentenalter warten, sondern die Zeit davor so gut wie möglich nutzen!

Rente für Langjährig Versicherte: 3,6 Prozent Minderung vermeiden

Wenn Du 35 Beitragsjahre angespart hast, dann greift die Rente für langjährig Versicherte. Allerdings musst Du bedenken, dass Deine Rente pro Jahr Deines vorzeitigen Rentenbezugs um 3,6 Prozent gemindert wird. Aber es gibt einen Weg, den Schaden zu begrenzen: Du kannst durch zusätzliche Beitragszahlungen Deine Rente ganz oder zumindest teilweise ausgleichen. Es lohnt sich also, die Möglichkeiten genau zu prüfen, um einen finanziellen Schaden möglichst gering zu halten. Dazu kannst Du Dich an eine Beratungsstelle wenden, die Dich bei der Berechnung der Beiträge unterstützt.

Keine Hinzuverdienstgrenze mehr ab Jan. 2023 für vorgezogene Altersrente

Ab 1. Januar 2023 gibt es bei vorgezogenen Altersrenten keine Hinzuverdienstgrenzen mehr. Das bedeutet, Du kannst nun so viel dazuverdienen, wie Du möchtest. Bisher war dies nur bis zu einer Summe von 6.300 Euro pro Jahr möglich. Mit dieser Änderung können Pensionär*innen nun auch höhere Einkommen erzielen, ohne dass es sich auf ihre Rente auswirkt. Wenn Du also weiterhin arbeiten möchtest, hast Du jetzt die Möglichkeit, Dein Einkommen flexibler zu gestalten.

Rente steigt ab Juli 2023 bundesweit an

Nach den neuesten Erkenntnissen des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund erhöht sich die Rente ab dem 01. Juli 2023 in Westdeutschland um 4,39 Prozent und in den neuen Ländern um 5,86 Prozent. Damit wird endlich ein bundesweit gleicher Rentenwert für alle Rentnerinnen und Rentner ermöglicht. Diese Entscheidung erhöht die Sicherheit, dass Rentnerinnen und Rentner überall in Deutschland dieselben Leistungen erhalten und sich nicht mehr unterscheiden.

Grundrente 2022: Zwischen 613 und 865 Euro für 35 Beitragsjahre

Der Zahlbetrag der Grundrente wird im Jahr 2022 bei 35 Beitragsjahren zwischen 613,- € und 865,- € liegen. Damit liegt er vielfach unter der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung inklusive Unterkunfts- und Heizkosten, die derzeit für Alleinstehende 852,- € beträgt. Es ist daher sehr wichtig, dass du deine Beitragszeiten bis zum Jahr 2022 möglichst komplett ausfüllst, um eine möglichst hohe Grundrente zu erhalten.

Fazit

Du kannst regulär in Rente gehen, wenn du das gesetzliche Rentenalter erreicht hast. In Deutschland beträgt das gesetzliche Rentenalter 65 Jahre für Männer und 63 Jahre für Frauen. Es gibt aber auch Möglichkeiten, früher in Rente zu gehen. Informiere dich am besten bei deiner Krankenkasse oder beim Rentenversicherungsträger.

Du kannst regulär in Rente gehen, wenn du das entsprechende Alter erreicht hast und die nötigen Beiträge geleistet hast. Es lohnt sich, frühzeitig über deinen Ruhestand nachzudenken, so dass du die besten finanziellen Optionen hast, wenn du in Rente gehst.

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