Alles, was du über die Rente mit 63 wissen musst – Warum du jetzt schon planen solltest

Du hast schon von der Rente mit 63 gehört, aber weißt nicht so genau, worum es dabei geht? Keine Sorge, ich erkläre es Dir. In diesem Artikel werde ich Dir alles erklären, was Du über die Rente mit 63 wissen musst. Ich werde Dir auch erklären, wann Du in den Genuss der Rente mit 63 kommen kannst. Also, lass uns anfangen!

Du kannst mit 63 in Rente gehen, wenn du die Voraussetzungen erfüllst. Dazu gehören 35 versicherungspflichtige Jahre und ein Mindestalter von 63 Jahren. Wenn du die Voraussetzungen erfüllst, kannst du deine Rente frühestens ab dem 63. Lebensjahr beantragen. Aber du kannst auch später in Rente gehen.

Rente mit 63: Wie Du früher in Rente gehen kannst

Du willst früher in Rente gehen und die Altersrente für besonders langjährig Versicherte in Anspruch nehmen? Dann weißt Du vielleicht, dass die sogenannte „Rente mit 63“ noch immer bei vielen Personen, die vor 1953 geboren wurden, gilt. Aber auch, wenn Du zwischen 1953 und 1963 geboren bist, heißt das nicht, dass Du keinen Anspruch mehr auf eine frühere Rente hast. Denn es gibt hier einige Ausnahmen, die einen Abschlag auf die Rente mit 63 verhindern. Wie diese aussehen, kannst Du beim zuständigen Rentenversicherungsträger erfahren. So kannst Du dann deine gesetzliche Rente schon früher als mit 65 Jahren beziehen.

Mit 63 Jahren in Rente: Wichtige Faktoren & Optionen

Ja, du kannst mit 63 Jahren in Rente gehen. Allerdings wird deine Rente dann mit einem Abschlag von 0,3 Prozent pro Monat vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter (in deinem Fall 66 Jahre und sechs Monate) gemindert. Das bedeutet, dass deine Rente um 12,6 Prozent gekürzt wird, wenn du mit 63 in den Ruhestand gehst. Bedenke, dass deine Rente nicht nur eine finanzielle Grundlage ist, sondern auch eine Absicherung im Alter. Daher ist es wichtig, dass du dir Gedanken machst, ob du so früh in Rente gehen möchtest. Eine Möglichkeit, um die finanzielle Situation im Alter abzusichern, ist die private Altersvorsorge. Auf diese Weise kannst du deine finanzielle Grundlage im Alter stärken, ohne deine gesetzliche Rente zu kürzen.

Rente mit 63 Jahren: Alternativen & Kürzungen

Du hast vielleicht schon von den Möglichkeiten gehört, die es gibt, um schon mit 63 Jahren in Rente zu gehen. Wenn du 1959 geboren bist, musst du allerdings ein bisschen länger warten, bis du abschlagsfrei in Rente gehen kannst. Dann nämlich, wenn du 64 Jahre und zwei Monate alt bist. Willst du aber trotzdem mit 63 Jahren in Rente gehen, musst du damit leider eine Rentenkürzung in Kauf nehmen. Pro Monat wird dann ein Abschlag von 0,3 Prozent berechnet. Das bedeutet, dass du insgesamt eine Kürzung deiner Rente um 4,2 Prozent hinnehmen musst.

Es gibt aber auch Alternativen, um schon eher in Rente zu gehen. Du kannst beispielsweise eine sogenannte Altersrente aufgrund einer Erwerbsminderung beantragen, wenn du länger als 15 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hast. Dann kannst du schon mit 63 Jahren in Rente gehen. Auch eine vorgezogene Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung kann eine Option sein. Diese erhältst du, wenn du zum Beispiel schon 45 Jahre eingezahlt hast und mindestens fünf Jahre Pflichtbeiträge geleistet hast. Informiere dich am besten einmal bei deiner Rentenversicherung, welche Möglichkeiten es gibt, um möglichst früh in Rente gehen zu können.

Frührente ab 63 Jahren: 45 Beitragsjahre für abschlagsfreien Ruhestand

Du hast viel Zeit und Energie in deine Karriere investiert, aber nun ist es an der Zeit, deinen Ruhestand zu planen. Mit genug Beitragsjahren kannst du bereits ab 63 Jahren in Frührente gehen. Grundsätzlich musst du mindestens 45 Beitragsjahre haben, um abschlagsfrei – also ohne Rentenminderung – früher in Rente gehen zu können. Mit 35 Beitragsjahren kannst du ebenfalls in Frührente gehen, aber hier musst du mit Abschlägen rechnen. Es lohnt sich also, so früh wie möglich in die Rente zu gehen, um den größtmöglichen finanziellen Vorteil zu haben. Außerdem solltest du regelmäßig deinen Rentenbescheid überprüfen, um sicherzustellen, dass du die richtige Rente bekommst. Wenn du Fragen zur Rente hast, kannst du dich jederzeit an deine Rentenversicherung wenden.

rente ab 63 - gesetzliche Altersvorsorge

45+ Beitragsjahre: Höhere Rente & Alten Rentenwert nutzen

Solltest Du 45 oder mehr Beitragsjahre aufweisen, zählst Du bei der Rentenversicherung als besonders langjährig Versicherter. Dies bedeutet, dass Du bereits ab einem Alter von 63 Jahren in Rente gehen kannst. Da Deine Beitragsjahre dann als besonders langjährig anerkannt werden, hast Du auch Anspruch auf eine höhere Rente. Zudem wird Deine Rente nicht mehr nach dem aktuellen Rentenwert berechnet, sondern nach dem sogenannten „alten“ Rentenwert. Damit kannst Du, abhängig von der Anzahl Deiner Beitragsjahre, eine höhere Rente erhalten. Allerdings muss jedes Jahr vollständig eingezahlt worden sein, damit es als Beitragsjahr anerkannt wird. Solltest Du also einmal ein Jahr oder mehr ausgelassen haben, wird dies nicht als Beitragsjahr gewertet.

Ab 1964 Geborene: Abschlagfrei in Rente ab 65 oder 67

Ab 1964 Geborenen steht ab dem 65. Lebensjahr die Möglichkeit offen, abschlagfrei in den Ruhestand zu gehen. Voraussetzung hierfür ist, dass mindestens 45 Beitragsjahre vorweisen können. Sollte dies nicht der Fall sein, kann die Rente erst mit 67 Jahren abschlagfrei in Anspruch genommen werden. Dieser gesetzliche Anspruch gilt auch für Frauen, die ihre Berufstätigkeit unterbrochen haben, um Kinder zu erziehen. In diesem Fall können sie eine Erwerbsminderungsrente beantragen.

Rente mit 45 Versicherungsjahren: Früher in den Ruhestand gehen

Du möchtest auch früher in Rente gehen? Dann solltest Du dir die sogenannte Altersrente mit 45 Versicherungsjahren anschauen. Mit dieser Variante kannst Du genau zwei Jahre vor dem normalen Renteneintrittsalter in Ruhestand gehen. Dieses wäre frühestens mit 64 und acht Monaten beim Jahrgang 1962 der Fall. Allerdings musst Du hierfür 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Daher ist es wichtig, dass Du dir schon früh Gedanken über deinen Renteneintritt machst und die Anforderungen an die Altersrente kennst. Auf diese Weise kannst Du deine Zukunft finanziell besser planen und schon frühzeitig in den Ruhestand gehen.

Abzüge bei Rentenbeginn mit 63 Jahren: So viel kannst du verlieren

Du hast vor, mit 63 Jahren in Rente zu gehen? Dann solltest du wissen, dass der Abschlag dauerhaft bestehen bleibt. Bis zu 14,4 Prozent der Rentenbezüge können davon abgezogen werden. In der Tabelle siehst du, wie hoch die Abzüge je Geburtsjahrgang für langjährig Versicherte sind. Das bedeutet, dass je nach Jahrgang unterschiedliche Abzüge anfallen. Grundsätzlich ist es aber so, dass je früher du in Rente gehst, desto höher ist der Abzug. Es lohnt sich also, sich frühzeitig über die Details zu informieren, damit du weißt, was auf dich zukommt.

Verdiene mehr, um höhere Rente zu bekommen

Die Höhe deiner Rente hängt nicht nur von den Einzahlungen deiner letzten Arbeitsjahre ab, sondern von deinem gesamten Versicherungsleben. So beeinflusst auch dein Arbeitseinkommen deine Rente. Denn nur wenn du in den letzten Jahren vor der Rente am meisten verdienst, hast du in dieser Zeit einen besonders hohen Rentenzuwachs. Das heißt, wenn du regelmäßig deinen Beitrag zahlt hast, während du ein höheres Einkommen hast, kannst du eine höhere Rente bekommen. Es lohnt sich also, so viel wie möglich zu sparen und zu investieren, um eine gute Rente zu bekommen.

Grundrente 2022: 613-865 €, Zuschuss möglich?

Der Zahlbetrag der Grundrente wird im Jahr 2022 bei 35 Beitragsjahren ungefähr zwischen 613,- € und 865,- € liegen. Damit liegt sie vielfach unter der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die aktuell bei 852,- € für Alleinstehende inklusive Unterkunfts- und Heizkosten liegt. Allerdings ist es möglich, dass der Betrag der Grundrente durch Zuschüsse erhöht wird. Wenn Du also eine Rente beantragst, gibt es möglicherweise eine höhere Summe als die genannten 613 bis 865 Euro im Jahr 2022. Es lohnt sich also, beim zuständigen Amt nachzufragen, ob es einen Zuschuss gibt.

 Rente mit 63 - Optionen und Folgen

Rentenunterschied zwischen Männern und Frauen in Deutschland

In den alten Bundesländern erhalten Männer nach 45 Jahren Beiträgen durchschnittlich 1664 Euro als Rente. Bei Frauen liegt dieser Wert bei 1220 Euro. In den neuen Bundesländern sind die Beträge etwas geringer. Hier erhalten Männer im Schnitt 1350 Euro und Frauen 1286 Euro. Es ist zu bedenken, dass Frauen durchschnittlich weniger verdienen als Männer und deshalb auch eine geringere Rente bekommen. Die Unterschiede bei den Rentenbeträgen sind hauptsächlich auf unterschiedliche Lohnhöhen, aber auch auf die unterschiedlich lange Anwartschaftsdauer zurückzuführen.

63-Jährige: Anspruch auf Arbeitslosengeld und Weiterbildung

Als 63-Jähriger hast Du die gleichen Rechte und Pflichten wie jede andere Person, die Anspruch auf Arbeitslosengeld hat. Du musst Dich der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen und alle zumutbaren Arbeiten annehmen. Damit ist es Dir möglich, Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen und Dir eine neue berufliche Perspektive zu schaffen. Außerdem kannst Du Dich bei der Bundesagentur für Arbeit beraten lassen, zum Beispiel zu Weiterbildungsmöglichkeiten und zu Maßnahmen zur Arbeitsförderung.

Anspruch auf Altersrente durch 45 Jahre bei der DRV

Du solltest auf jeden Fall beachten, dass du für eine Altersrente nach 45 Jahren bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Anspruch haben musst. Dafür musst du entsprechende Rentenbeiträge gezahlt und eine bestimmte Anzahl an Jahren gearbeitet haben. Obwohl die letzten zwei Jahre vor dem Renteneintritt nicht als Wartezeit anerkannt werden, zahlt die DRV in dieser Zeit trotzdem Rentenbeiträge auf dein Konto. Es ist also wichtig, dass du auf deine Beitragszahlungen achtest und darauf, dass du die Mindestbeitragsdauer erfüllst. So stellst du sicher, dass du später Anspruch auf deine Altersrente hast.

Anerkennung von Ausbildungszeiten: Erhöhe Deine Rente!

Du hast eine berufliche Ausbildung absolviert? Dann kannst du dir deine Ausbildungszeiten als Anrechnungszeiten anerkennen lassen. Diese Zeiten sind als sogenannte beitragsgeminderte Zeiten anerkannt. Dadurch kannst du deine Rente erhöhen, ohne dass du zusätzlich Beiträge einzahlen musst. Auch wenn du im Anschluss an deine Ausbildung noch gearbeitet hast, können deine Ausbildungszeiten anerkannt werden. Wie viele Anrechnungszeiten du anerkennen lassen kannst, hängt davon ab, welche Art von Ausbildung du absolviert hast und wie viele Jahre sie gedauert hat. Du kannst die Anrechnungszeiten bei der Rentenversicherung beantragen. Dazu musst du bestimmte Unterlagen vorlegen, zum Beispiel dein Abschlusszeugnis. Mit diesen Unterlagen kannst du dann deine Anrechnungszeiten beantragen.

45 Jahre Beiträge? Du kannst früh abschlagsfrei in Rente gehen!

Du hast 45 Jahre Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt? Dann hast du ein besonderes Recht: Du kannst bereits vor Erreichen der Regelaltersgrenze abschlagsfrei in Rente gehen. Für Versicherte des Geburtsjahrgangs 1957 gilt aktuell eine Altersgrenze von 63 Jahren und zehn Monaten. Damit kannst du schon vor der Regelaltersgrenze in Rente gehen, ohne dass dein Monatssatz gekürzt wird. Wenn du eine geringere Rente anstrebst, kannst du die Altersgrenze sogar noch weiter senken. Hierzu solltest du aber unbedingt im Vorfeld einen Experten fragen, um zu schauen, welche Konsequenzen dies für deine Rente hat.

Früh in Rente gehen: 35 oder 45 Beitragsjahre?

Du möchtest früher in Rente gehen? Dann kannst du das mit ein paar Tricks bewerkstelligen. Wenn du beispielsweise mit gut 63 Jahren aufhören möchtest, musst du allerdings 3,6 Prozent pro Jahr an Abschlägen in Kauf nehmen. Dafür reichen 35 Beitragsjahre aus. Solltest du es allerdings ohne Abschläge schaffen, musst du 45 Beitragsjahre vorweisen können. Wie du aber siehst, hast du ein paar Optionen, wenn du früher als gedacht in Rente gehen möchtest. Informiere dich einfach genau über die Voraussetzungen und mache dir Gedanken darüber, was für dich am besten funktioniert.

Früher in Rente gehen – Ausgleichszahlungen & einmalige Beiträge

Früher in Rente gehen, ohne Abschläge? Das klingt zu schön, um wahr zu sein! Durch eine freiwillige Ausgleichszahlung ist es aber möglich, schon vor der offiziellen Rente in den Ruhestand zu gehen. Viele Menschen entscheiden sich dafür, den Weg der Einmalzahlungen zu gehen. Doch dazu muss man den gesamten Beitragssatz von 18,6 Prozent selbst aufbringen. Ein großer Batzen Geld, weshalb du genau überlegen musst, ob du dir das leisten kannst und ob es sich lohnt. Wenn du deine Rente vorziehen möchtest, kannst du dich an deine Krankenkasse wenden. Dort bekommst du alle notwendigen Informationen, damit du möglichst früh in den Ruhestand starten kannst.

Altersteilzeit: So kannst du deine Rente absichern!

Du hast in der Vergangenheit vielleicht schon einmal über die Möglichkeit einer Altersteilzeit nachgedacht. Aber weißt du auch, dass du mit einer Altersteilzeit sogar deine spätere Rente besser absichern kannst? Der Arbeitgeber zahlt bei einer Altersteilzeit nämlich 90 Prozent der Rentenbeiträge des Vollzeitgehaltes, obwohl nur 50 Prozent gearbeitet werden. Je nach Tarifvertrag können die Beiträge sogar noch höher sein. Dadurch ist die Rente aufgrund der Altersteilzeit nur geringfügig geringer als bei einer Vollzeitbeschäftigung. Prüfe also unbedingt deine Möglichkeiten auf eine Altersteilzeit und sichere dir damit eine gute Rente für dein Alter.

Früh in Rente gehen – Voraussetzungen & Abschläge

Du kannst als langjährig Versicherter deine Rente mit 63 in Anspruch nehmen. Dazu musst du allerdings mindestens 35 Beitragsjahre vorweisen. Wenn du die Voraussetzungen erfüllst, kannst du schon früher in Rente gehen, allerdings mit Abschlägen. Für jeden Monat, den du vorzeitig in Rente gehst, werden dir 0,3 Prozent deiner Rente abgezogen. Bedenke, dass je länger du auf deine Rente wartest, desto mehr Geld bekommst du ausgezahlt. Also überlege dir gut, wann du deine Rente in Anspruch nehmen willst!

Fazit

Du kannst mit 63 Jahren in Rente gehen, wenn du seit mindestens 35 Jahren in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hast und in den letzten 5 Jahren vor deinem Renteneintritt mindestens 60 Monate versicherungspflichtig beschäftigt warst. Wenn du vorzeitig in Rente gehen möchtest, musst du mindestens 63 Jahre alt sein und 45 Beitragsjahre haben.

Die Entscheidung wann man in Rente gehen möchte, ist eine persönliche Entscheidung. Es gibt viele Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, bevor man eine fundierte Entscheidung treffen kann.

Du solltest deine persönlichen Ziele bei der Entscheidung berücksichtigen und dir überlegen, was für dich das Richtige ist. Letztendlich ist es deine Entscheidung, wann du in Rente gehen möchtest – ob nun mit 63 oder später. Denke gut darüber nach und entscheide dann, was für dich am besten passt.

Schreibe einen Kommentar