Welcher Jahrgang geht wann in Rente? Wichtige Infos für deine Altersvorsorge

Hallo zusammen!
Viele von euch werden sich schon die Frage gestellt haben, wann ihr einmal in Rente gehen dürft. Wir können euch heute helfen, das herauszufinden und euch einen Überblick geben, welcher Jahrgang wann in Rente geht. Lass uns gemeinsam herausfinden, wie es aussieht!

Der Jahrgang, der in Pension gehen kann, hängt von der Regelung des jeweiligen Landes ab. In Deutschland können Personen, die am oder nach dem 1. Juli 1964 geboren sind, unter bestimmten Bedingungen ab dem 63. Lebensjahr in Rente gehen. Menschen, die vor dem 1. Juli 1964 geboren sind, können unter bestimmten Bedingungen schon ab dem 65. Lebensjahr in Rente gehen.

Rente nach 35 Versicherungsjahren: Für 1949-63er möglich!

Du möchtest schon vor deinem 67. Geburtstag in Rente gehen, aber hast nicht die erforderlichen 45 Versicherungsjahre? Dann kannst du vielleicht trotzdem schon früher aufhören zu arbeiten und in Ruhestand gehen, wenn du zur Generation der Jahrgänge 1949 bis 1963 gehörst. Denn für die gibt es die sogenannte Altersrente nach 35 Versicherungsjahren. Diese Rente ist an keine Beschränkungen gebunden und du kannst ohne Abschläge in Rente gehen. Aber denke daran, dass die Altersrente nach 35 Versicherungsjahren nur für die Jahrgänge 1949 bis 1963 gilt.

Rentnerinnen und Rentner ab 01.07.2023: Einheitliche, faire Rente

Nach den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund schauen Rentnerinnen und Rentner ab dem 01. Juli 2023 endlich auf eine gleich hohe Rente: Nämlich 4,39 Prozent mehr in Westdeutschland und 5,86 Prozent mehr in den neuen Bundesländern. Damit wird Rentnern eine einheitliche, faire Rente zugestanden, die ihnen ein angemessenes Leben ermöglicht.

Erhalte Einblick in Deine Rentensituation: Verstehe Deine Rente

Die Höhe Deiner Rente richtet sich nicht allein nach Deinen Einzahlungen in Deine letzten Arbeitsjahre, sondern ist ein Resultat Deines gesamten Versicherungslebens. Klar ist aber auch, dass wenn Du in den letzten Jahren vor der Rente am meisten verdient hast, Du auch einen höheren Rentenzuwachs erhältst. Dennoch ist es wichtig, dass Du ein Gefühl für Deine Rentensituation bekommst, indem Du Dir regelmäßig Deine Renteninformationen anschaust. Dort kannst Du sehen, wie sich Deine Rente aus dem gesamten Versicherungsleben zusammensetzt.

Renteneintrittsalter: Ab 63 Jahren vorzeitig möglich?

Du, die 1964 oder später geboren bist, liegt das Renteneintrittsalter nach 35 Beitragsjahren bei 67 Jahren. Allerdings hast du die Möglichkeit, die Altersrente ab 63 Jahren vorzeitig in Anspruch zu nehmen. Allerdings muss dann mit einem Abzug von bis zu 14,4 Prozent gerechnet werden. Aber es gibt auch Ausnahmen. Wenn du oder dein Ehepartner vor 1992 geboren wurde, kannst du deine Altersrente schon mit 65 Jahren in Anspruch nehmen. Und wenn du eine Berufsunfähigkeitsrente beziehst, kannst du deine Altersrente schon mit 63 Jahren beantragen.

Jahrgang Renteneintritt

Rente mit 63: Wie früh Du in Rente gehen kannst

Du hast 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt? Dann kannst Du früher als mit 65 in Rente gehen. Umgangssprachlich wird dies als „Rente mit 63“ bezeichnet. Allerdings: Nur wer vor dem Jahr 1953 geboren wurde, kann ohne Abschläge in diesem Alter in Rente gehen. Wenn Du nach dem Jahr 1953 geboren bist, musst Du Abschläge in Kauf nehmen, wenn Du schon vor dem 65. Lebensjahr in Rente gehen möchtest. Stelle sicher, dass Du alle Voraussetzungen erfüllst und schau Dir die Möglichkeiten der früheren Rente an, die Dir zur Verfügung stehen!

45 Beitragsjahre: Wann Du als Langzeitversicherter giltst

Du hast schon seit vielen Jahren in die Rentenversicherung eingezahlt, aber bist Dir noch unsicher, ob Du schon als besonders langjährig Versicherter giltst? Dann können wir Dir Entwarnung geben – ab 45 Beitragsjahren bist Du als solcher anerkannt und kannst ab Deinem 63. Geburtstag in Rente gehen. Da die Mindestbeitragszeit bei der gesetzlichen Rentenversicherung 45 Jahre beträgt, brauchst Du Dir keine Sorgen machen, falls Du die Voraussetzungen für Deine Rente noch nicht erfüllst. Es ist also nicht nötig, frühzeitig in den Ruhestand zu gehen. Allerdings lohnt es sich, die Beitragsjahre in die Rentenversicherung möglichst früh zu starten, um eine möglichst hohe Rente zu erhalten. Ein Blick in die Rente Auszahlungsplaner des Deutschen Rentenversicherung kann hierbei helfen.

Frührente: Wie viele Beitragsjahre sind nötig?

Wenn du 45 Beitragsjahre aufweisen kannst, kannst du bereits mit 63 Jahren in Frührente gehen – und das abschlagsfrei. Aber auch mit weniger Jahren kannst du früher in Rente gehen. Wenn du nur 35 Beitragsjahre vorweisen kannst, musst du leider mit Abschlägen rechnen. Mit jedem Jahr mehr, steigt auch der Rentenanspruch. Daher empfehlen wir, so viele Beitragsjahre wie möglich anzusparen, um eine möglichst hohe Rente zu erhalten.

Vorgezogen in Rente ab 63 oder 1962: 3 Optionen vorgestellt

Du möchtest vorzeitig in Rente gehen und hörst gerade, dass man ab dem Alter von 63 oder mit dem Jahrgang 1962 das möglich machen kann? Dann haben wir genau das Richtige für Dich! Insgesamt stehen Dir drei unterschiedliche Optionen der vorgezogenen Altersrente zur Verfügung. Wir stellen Dir alle drei konkret für Deinen Jahrgang vor und erläutern Dir die Vor- und Nachteile. So kannst Du entscheiden, welche Option für Dich am besten geeignet ist.

45 Beitragsjahre: Abschlagsfrei in Rente gehen mit 65

Du, die/der im Jahr 1964 oder später geboren wurde, hast es gut. Denn du kannst nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen, sobald du das 65. Lebensjahr vollendet hast. Dies bedeutet, dass du schon zwei Jahre vor Erreichen der Regelaltersgrenze in den Ruhestand gehen kannst. Die Jahre, die du bis zur Rente gearbeitet hast, werden für deine Rente angerechnet. So kannst du eine Rente erhalten, die deiner Arbeit entspricht.

Abschlagsfrei in Rente: Wann kannst du gehen?

Weißt du, wann du in Rente gehen kannst? Falls du vor 1959 geboren bist, kannst du bereits ab dem 63. Lebensjahr ohne Abzüge in Rente gehen. Falls du nach 1958 geboren bist, musst du etwas länger warten – je nach Geburtsjahr liegt der Eintritt ins Rentenalter zwischen 63 und 65 Jahren. Wenn du zum Beispiel Jahrgang 1959 bist, kannst du erst mit 64 Jahren und zwei Monaten abschlagsfrei in Rente gehen. Abhängig von deinem Geburtsjahr musst du also etwas warten – oder auch nicht.

renteneintrittsalter nach jahrgang

In Rente gehen mit 64? Hier erfährst du mehr!

Du möchtest in Rente gehen? Dann solltest du wissen, dass du mit 64 Jahren in Ruhestand gehen kannst. Dies ist abhängig davon, ob du zwischen 1953 und 1963 geboren bist. In diesem Fall kannst du ohne Abschläge in Rente gehen. Aber auch, wenn du nach diesem Zeitraum geboren wurdest, hast du die Chance, ab dem 64. Lebensjahr in den Ruhestand zu treten, allerdings dann mit Abschlägen. Nach 45 Jahren langer Arbeit hast du also die Möglichkeit, deinen Lebensabend zu genießen und die Zeit mit deiner Familie und Freunden zu verbringen.

Rente ab 64: Regelaltersgrenze und Abschläge erklärt

Ab dem Geburtsjahrgang 1964 können Menschen in Deutschland, die das gesetzliche Rentenalter erreicht haben, die Altersrente beantragen. Die Regelaltersgrenze liegt hierbei bei 67 Jahren. Allerdings hast Du die Möglichkeit, die Altersrente früher in Anspruch zu nehmen. Jedoch wird Dir dann ein Abschlag auf die Rente berechnet. Der Abschlag beträgt 0,3% pro Monat, den Du vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze in Anspruch nimmst. Wenn Du also beispielsweise mit 65 Jahren in Rente gehst, beträgt der Abschlag 6,6%.

Es ist zudem wichtig zu wissen, dass Du eine Altersrente auch weiterhin beziehen kannst, wenn Du weiterhin arbeitest. Allerdings ist es so, dass die Beiträge, die Du für die Rente bezahlst, dann nicht auf Deine Altersrente angerechnet werden. Daher kann es sich lohnen, die Altersrente erst später anzufordern. So kannst Du die Zahlungen nutzen, um Deine Rente zu erhöhen.

Überlege dir gut, ob du vorzeitig in Rente gehen sollst

Du solltest dir beim Vorhaben, vorzeitig in Rente zu gehen, auf jeden Fall gut überlegen, was es für Auswirkungen auf deine Rente hat. Denn für jeden Monat, den du früher gehst, wird deine Rente um 0,3 Prozent reduziert – und zwar dauerhaft. Wenn du aber noch fit genug bist und gerne noch länger arbeiten möchtest, dann kann das deiner Rente zugute kommen und sie sogar erhöhen. Überlege dir daher gut, ob deine gesundheitliche Verfassung und deine finanziellen Möglichkeiten eine frühe Rente zulassen.

Renteneintrittsalter: Muss man bis 67 Jahre arbeiten?

Stimmt es, dass man bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten muss? Nein, das ist ein Irrtum. Das reguläre Renteneintrittsalter beträgt seit 2012 für alle, die ab dem Jahr 1964 geboren sind, 67 Jahre. Allerdings gibt es die Möglichkeit, schon früher in Rente zu gehen. Abhängig von der Anzahl der Beitragsjahre kann man schon mit 63 oder 65 Jahren in den Ruhestand treten. Wenn man die Regelaltersrente beziehen möchte, ist die Mindestbeitragszeit von 45 Jahren zu beachten. Außerdem ist zu beachten, dass immer mehr Arbeitnehmer erst im Alter von über 67 Jahren in den Ruhestand gehen. Das liegt unter anderem daran, dass sie ihr Gehalt noch benötigen, um ihren Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Also musst du nicht unbedingt bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten, aber du solltest die Optionen kennen, um die richtige Entscheidung für dich treffen zu können.

Frauen 1962-64 müssen länger arbeiten: Rentenalter ab 2028 65 Jahre

Frauen, die 1962, 1963 oder 1964 geboren sind, müssen leider länger arbeiten, um Anspruch auf die ordentliche Rente zu haben. Wenn du 1962 geboren bist, musst du also sechs Monate länger arbeiten, und wenn du 1963 geboren bist, sind es sogar neun Monate. Für alle, die 1964 geboren sind, gilt ein Rentenalter von 65 Jahren. Ab 2028 soll dann dieses Rentenalter für alle gelten, egal ob Mann oder Frau. Das bedeutet, dass du dann auch erst mit 65 Jahren Anspruch auf die ordentliche Rente hast. Bis dahin solltest du entsprechend vorsorgen, damit du nicht in finanzielle Not gerätst.

Rente mit 69 für Geburtsjahr 2001 – Mit 70 für 1974er

Du musst dich wohl schon mal auf einen Renteneintritt mit 69 einstellen, wenn du 2001 geboren bist. Das hat die Bundesbank in ihren Berechnungen ermittelt. Der Aussicht auf eine Rente mit 70 steht demnach aktuell noch nichts im Weg. Während du also noch einige Jahre warten musst, haben es die Generationen, die 1974 geboren wurden, etwas leichter. Sie können sich bereits jetzt darauf vorbereiten, dass sie erst im Jahr 2065 in Rente gehen.

Ab 63 Jahre Rente mit 45 Jahren Einzahlung – Ohne Abschläge

Du kannst schon mit 63 Jahren in Rente gehen, wenn Du mindestens 45 Jahre eingezahlt hast. Diese Regelung betrifft Dich, wenn Du 1952 oder früher geboren bist. Seit dem 1. Juli 2014 müssen in diesen Fällen keine Abschläge mehr hingenommen werden. Das heißt, Du kannst ab 63 Jahren in den vollen Genuss der Rente kommen. Falls Du nicht die volle Beitragszeit absolviert hast, musst Du allerdings mit Abschlägen rechnen.

Rente nach 45 Jahren: DRV zahlt Beiträge aufs Konto

Du musst aufpassen, wenn es um die Altersrente nach 45 Jahren geht. Für die letzten zwei Jahre vor dem Rentenbeginn gilt: Die DRV zahlt Rentenbeiträge auf dein Konto, auch wenn die Zeit nicht als Wartezeit anerkannt wird. Das bedeutet, du kannst trotz Arbeitslosigkeit auf Rente hoffen – du musst nur die Rentenbeiträge im Blick behalten. Pass also auf und sorge dafür, dass du optimal vorbereitet in die Altersrente startest.

Vorzeitige Pensionierung: So kannst du deine Rente optimieren

Wenn du eher in Rente gehen möchtest, kannst du dies tun, wenn du 35 Beitragsjahre erfüllst. Allerdings musst du dann mit Abschlägen rechnen. Für jedes Jahr, dass du früher aufhörst, müssen 3,6 Prozent deiner Rente abgezogen werden. Dies ist die Kosten, die du für deine vorzeitige Pensionierung zahlen musst. Mit 45 Beitragsjahren kannst du hingegen ohne Abschläge in Rente gehen. Obwohl es schwer ist, dies zu erreichen, ist es eine gute Möglichkeit, um deine Rente zu maximieren. Eine andere Option ist es, einige Jahre länger zu arbeiten und dann mit 63 Jahren in Rente zu gehen – wiederum ohne Abschläge. So kannst du deine Rentenleistungen optimieren, ohne dein gesamtes Leben in der Arbeit verbringen zu müssen.

Grundrente 2022: Absicherung für Geringverdiener im Alter

Du hast es vielleicht schon gehört: Im Jahr 2022 wird die Grundrente eingeführt. Damit sollen Geringverdiener*innen im Alter abgesichert werden. Der Zahlbetrag der Grundrente liegt dann bei 35 Beitragsjahren zwischen 613,- € und 865,- €. Damit ist der Betrag zwar niedriger als die aktuelle Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die 852,- € für Alleinstehende inklusive Unterkunfts- und Heizkosten beträgt. Doch die Grundrente ist eine wichtige Ergänzung der bestehenden Sozialsysteme und bietet einen zusätzlichen Schutz für kleine und mittlere Einkommen im Alter.

Fazit

Der Jahrgang, der in Rente gehen kann, hängt davon ab, wann du geboren bist. Wenn du 1945 oder früher geboren bist, kannst du seit dem 1. Juli 2012 in Rente gehen. Wenn du nach 1945 geboren bist, musst du bis zum 1. Juli 2031 warten, bevor du in Rente gehen kannst.

Zusammenfassend können wir sagen, dass jeder Jahrgang früher oder später in Rente gehen wird. Wenn du dir Gedanken über deine Rente machst, solltest du dein Geburtsjahr berücksichtigen, da das eine große Rolle dabei spielt, wann du in Rente gehen kannst.

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